20.12.2010

Nicht FPÖ wählen:

BUM gegen Rechts


Im Zuge des Wahlkampfs zu den bevorstehenden Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen startet unser Herausgeber Dino Šoše die „BUM Aktion gegen Rechts“

Mittels einer Print- (BUM Ausgaben 09/10 und Flyer) und Online-Aktion (Facebook), möchte er auf die Gefahr rechtspopulistischer Propaganda seitens der FPÖ aufmerksam machen. Die BUM-Aktion versteht Dino Šoše unter anderem auch als persönliche Warnung an seine MitbürgerInnen:

„Im Zuge des Jugoslawienkriegs musste ich 1993 wegen nationalistisch-populistischen Hetzern, die zu Massenmördern mutierten, meine Heimat Bosnien verlassen. Menschen wie ich, die einen Krieg erlebt haben und die ständig über die Entstehung von Kriegen nachdenken, haben eine andere Sensibilität für Plakate und Botschaften der FPÖ. Für einen Kriegsflüchtling ist Strache nicht cool! Strache und Leute wie er sind eine ernste Bedrohung für alle, die innerhalb Österreichs zusammen in Frieden leben wollen!“, so Šoše.

Mit der BUM-Aktion möchte Dino Šoše auch auf künftige politische Entwicklungen hinweisen, denn: „Wie können wir sicher sein, dass die Hetze der FPÖ nicht zu etwas Schlimmen führt? Nur in dem wir nicht FPÖ wählen!“ appelliert Šoše. Dino Šoše möchte zwar die aktuelle Wahlkampfrhetorik der FPÖ nicht zu Hundertprozent mit jener der Nationalsozialisten gleichsetzen, dennoch bemerkt er Parallelen. Im Zusammenhang mit der für den Kurier durchgeführten Studie der OGM, wonach 44 Prozent der älteren Menschen in Österreich bei Strache eine Nähe zum Nationalsozialismus empfinden, bemerkt Šoše: „Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten von Ihnen den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des NS-Regimes erlebt haben und sich an dessen Grauen erinnern. Gerade deshalb wollen wir mit unserer Aktion auf die Gefahr einer Wiederholung hinweisen und an die historische Verantwortung appellieren!“  


Rückfragehinweis:
Dino Šoše
BUM Herausgeber
dino@bummedia.at
www.bummedia.com
Mobil: 0650/3217681

Bildcredits: BUM Media

 





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